Dein Sportverein im Norden von Frankfurt

Berichte zum Projektfortgang

Bericht Nr. 28 - Die Beleuchtung der Kletteranlage

Beim freien Klettern haben wir in den vergangenen Jahren immer 4 mobile Strahler zwischen die Zaunmaschen geklemmt, in die Steckdosen gesteckt und später wieder abgenommen und im Turm verstaut. Mit dem Boulderblock und der fast doppelt so großen Anlage war klar, dass das zukünftig mit 8 Strahlern zu aufwendig werden würde. Deshalb kam Peter die Idee, 8 feste LED-Strahler auf den Pfosten zu installieren. Sein Ergebnis sieht wie folgt aus:

Mitten in der Nacht ist es jetzt beim Drücken der Schalter sofort taghell und man braucht keine separaten Stirnlampen mehr. Aber von vorne: zunächst besorgte unser Projektleiter Peter 8 LED-Lampen und das notwendige Material. Als Doktor der Physik war das ein Heimspiel für ihn und so setzte er das Beleuchtungsprojekt in gut 2 Wochen fast alleine um.

Die Lampen wurden direkt auf die Zaunpfosten montiert und die Kabel in grün lackierte Kabelkanäle verlegt und angeschlossen. Jetzt zahlte sich aus, dass wir bereits vor dem Einfüllen von Kies die Kabel in Leerrohren verlegt hatten. Nichtsdestotrotz kamen hier von Peter und ein paar Helfern nochmals viele ehrenamtliche Stunden für das Projekt hinzu.

Gleichzeitig wurden auch die Steckdosen ausgetauscht …

… und neue Schalter, Steckdosen und ein neuer Sicherungskasten in den Turm gesetzt. Eine super Arbeit, wie immer „wie von Profis gemacht“. Ich finde es klasse, dass die Kletteranlage jetzt von 8 LED-Leuchtstrahlen hervorragend ausgeleuchtet wird, alles viel komfortabler und sicherer ist und außerdem ganz toll aussieht.

Deshalb vielen Dank an unseren Peter, der nicht nur eine professionelle Arbeit abgeliefert hat, sondern auch gleich von einer neuen Idee überzeugt und begeistert war und zwar von kleinen, fest installierten Musikboxen unter den Dächern des Kletterturms und des Boulderblocks. Das wird weltklasse!

Und nach getaner Abend gab es dann vermutlich zum letzten Mal in dieser Saison leckere Steaks, Würstchen und kalte Bierchen aus unserem Turm-Kühlschrank. Und auch wenn es so aussieht, als ob das Bild tagsüber aufgenommen wurde, so war es schon fast 22.45 Uhr. Unsere einzige Sorge war, dass sich ein Flugzeug verirrt und unsere hell erleuchtete Kletteranlage mit der Landebahn am Frankfurter Flughafen verwechseln würde. Okay, das mag übertrieben sein, aber eine Verwechslung mit der Commerzbank-Arena ist aus einer Flughöhe von ein paar tausend Metern durchaus realistisch.

Allen Kletterinnen und Klettern jetzt erst einmal eine gute Wintersaison in den Kletter- und Boulderhallen oder bei Funball in Dortelweil. Beste Grüße

Euer Christoph

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03.10.2018 - Schrauberaktion am Einheits-Feiertag

Bevor wir letzten Donnerstag den Boulderblock eröffnet haben, hat unser Olav ein paar Routen geschraubt, damit die ersten Trainings-Boulder absolviert werden konnten. Heute hat unser Florian, zusammen mit Patrick, Vincent, Malin und Alina weitere Routen geschraubt. Dafür wurden zunächst alle noch im Turm gelagerten Griffe farblich sortiert und begutachtet und die unterschiedlich langen Schrauben und Schrauber zurechtgelegt.

Danach ging es an die Arbeit. Bei schönem Feiertagswetter wurde ein Griff nach dem anderen angeschraubt, aber auch oft wieder abgeschraubt. Denn das Schrauben eines sehr guten Boulders ist nicht einfach und vermutlich sogar eine hohe Kunst.

Auf jeden Fall sieht unser Boulderblock jetzt nicht nur bunter aus, sondern das Bouldern wird richtig anspruchsvoll .... zumindest für die meisten Kletterer der TSG 
Ich freue mich bereits auf das morgige Kletter- und Bouldertraining auf unserer Anlage auf der Sportanlage „Insel“.

Viele Grüße, vor allem an unserer Urlauber
und bis demnächst am Turm/Block
Euer Christoph

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Bericht Nr. 26 - Die Eröffnungsfeier unseres Boulderblocks

Am Donnerstag, den 27.09.2018, war es endlich soweit. Die offizielle Eröffnung des Boulderblocks, d.h. die Freigabe zum Bouldern, stand auf dem Programm.
Um 17.00 Uhr begrüßte ich die Eltern und Kinder unserer Kletterabteilung und übergab nach ein paar Worten über die Entstehungsgeschichte und das Bauprojekt den Boulderblock an die Kletterer.

Die legten sofort los und waren kaum zu halten. Die Begeisterung war ihnen allen sichtlich anzumerken, zumal eine Vertreterin der Presse (Frankfurter Neue Presse) einige Kinder interviewte und unser Kletterfotograf Tobi (Tobias Goldzahn) tolle Bilder machte. Danke!

Sehr schön fand ich, dass nicht nur der Boulderblock, sondern auch unsere Slackline-Anlage eifrig genutzt wurde. Diese haben wir 2013 ebenfalls in Eigenleistung errichtet.

Um 19.30 Uhr kamen dann unser Ortsvorsteher Yannick Schwander in Begleitung seiner Freundin und mit den Ortsbeiratsmitgliedern Helmut Michel und Henner Deutsch zur Anlage.

Wir begrüßten unsere Sponsoren Herrn Konrad Münch von Münch+Münch GmbH & Co., die Familie Schmidt von der Schmidt & Wiesberg GmbH, Garten- und Landschaftsbau sowie unseren Rechtsanwalt und Ältestenratsmitglied Klaus Pförtner. Nach ein paar üblichen Worten erhoben wir dann endlich das Glas auf den erfolgreichen Abschluss unseres Boulderblock-Projekts 2018 und los ging es:

Ganz besonders freuten wir uns a) über das Kommen von unserem Kletterfreund David Heun (rechts neben Mario), der in 2009, im Rahmen eines Stadtteilprojekts, unseren Kletterturm zusammen mit Dirk Fischer baute und b) über reichlich Bier, das wir uns auch nach jedem guten Klettertraining immer sehr gerne gönnen.

Bis spät in die Nacht wurde gebouldert und - wie wir es nennen - schön „gegrilled & gechilled“.

Ausblick: In den nächsten Tagen werden Olav und Flo weitere Boulder in den Boulderblock schrauben, um ideale Bedingungen für kleine & große Boulderer zu schaffen. Und die Klettersaison 2019 werden wir dann hoffentlich mit den neuen Outdoor-Matten, im Rahmen eines großen Kletteranlagenfestes, eröffnen. Dafür haben bereits unser Sportdezernent Markus Frank und vom Sportamt Herr Marcus Benthien ihr Kommen zugesagt.

Damit verabschiede ich mich für heute und zeige Ihnen/Euch nochmals unser tolles Projekt:

Euer/Ihr
Christoph Kratzer

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Bericht Nr. 25 - Endspurt - Teil 10 - Die letzten Randsteine und Zaunmatten

Nachdem am Donnerstag noch eine Fuhre Kies geliefert wurde, haben wir am Freitagabend mit Danilo bereits die letzten 4 Randsteine gesetzt, um die letzten beiden Zaunpfosten setzen und die letzten 3 Zaunmatten am Samstag einhängen zu können.

Heute Morgen standen wir um 7.45 Uhr zunächst zu zweit auf der Matte und starteten mit den Vorbereitungen für die letzten Arbeiten zum Verschließen der Anlage. Zwei Löcher für die Zaunpfosten wurden gegraben und die Zaunmatten mit den Pfosten verschraubt.

Mit Daniel wuchs die Hoffnung, dass wir es heute -wie geplant und gehofft- doch noch schaffen, die Restarbeiten zu erledigen. So wurde wieder Fertigbeton in der Wanne angerührt und die Schrauben des vor 14 Tagen gesetzten Pfostens gelockert.

Dann trafen zum Glück noch Ursel und Maxim ein, die uns nicht nur Kaffee und Frühstück servierten, sondern auch kräftig mit anpackten. Super Leistung, Mädels!

Während Mario für den Endspurt Maß nahm, wurden die 4cbm Kies weiter verteilt. Eine sehr schweißtreibende Arbeit, die auch in den Wochen davor nicht unbedingt Spaß machte. Zumal wir insgesamt 50cbm, d.h. rd. 100 Tonnen bewegt haben. Unglaublich, aber wahr!

Und dann endlich die allerletzte Zaunmatte. Die Spannung war riesig, ob und wie wir das hinkriegen. Zusammen waren die beiden Seiten linke und rechts von der Ecke 2.30m lang. Dann musste die Biegung berücksichtigt werden und wie kriegen wir die Zaunmatte auf beiden Seiten eingehängt? Es wurde nicht lange überlegt, sondern einfach geflext bis die Funken sprühten, und gebogen was das Zeug hielt. Was sollte denn schon schiefgehen, nachdem bisher auch alles super geklappt hat?

Dann wurde die letzte Matte eingehängt und wie sollte es auch anders gelaufen sein, außer PERFEKT? Und wieder war klar, warum die gesamten Arbeiten aussahen wie von Profis gemacht. Ganz einfach: „Sie wurden von Profis gemacht!

Das war es dann und wir können mit Stolz sagen: „MISSION BEENDET“.

Und da stehen sie nun, unsere „Lisbeth“ und unser „Franzl“, vereint und von rd. 70m Zaun umgeben. Jetzt noch die ein oder anderen Restarbeiten, Griffe dran und dann geht’s los!

Nach rd. 500 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden bleibt mir nur noch meinen allergrößten Respekt auszusprechen und mich bei allen Beteiligten zu bedanken.

Mit freundlichen und sportlichen Grüßen
Euer 1. Vorsitzender
Christoph Kratzer

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Bericht Nr. 24 - Das Kiesbett - Teil 9 - Nochmals Kies schippen

Eigentlich hatte ich diese Woche keinen Bericht geplant, weil ein arbeitsfreier Samstag angesagt war. Dennoch haben unsere „Youngsters“ Tim Schmidt und Christian Kiesau sich am Boulderblock getroffen, um ein paar Stunden Kies zu verteilen. Da haben die „Oldies“ sehr gestaunt und auch respektvoll den Hut gezogen.

Während bisher der Kies nur von einem Haufen zum anderen geschippt wurde, haben Tim und Christian die Schubkarre benutzt und den Kies auf Brettern dorthin gekarrt, wo er dann endgültig liegen soll. Da soll mal einer sagen, die Jugend denkt nicht mehr mit.

Dank der beiden fleißigen Jungs können wir jetzt am Wochenende den Boulderblockbereich schließen, d. h. die restlichen Randsteine und Zaunpfosten setzen.

Vielen Dank, Tim & Christian. Uns zu überraschen ist Euch echt gelungen!

Mit den besten Grüßen & Wünschen
Euer Christoph

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Bericht Nr. 23 - Das Kiesbett - Teil 8 - Kies schippen

Am Montag wurde wieder Kies geliefert, der schnell verteilt werden musste, da der Laster kaum noch in den Boulderblockbereich reinfahren kann. Ein gutes Aufwärmtraining für einige Kletterer beim freien Klettern am Dienstag. Unglaublich wie man beim Kiesschippen ins Schwitzen kommen kann.

Heute wurden weitere 7 Kubikmeter Kies geliefert, die nur noch relativ weit vorne abgeladen werden konnten. Und da morgen die restlichen 9 Kubikmeter kommen, musste der Einfahrtsbereich irgendwie freigeschaufelt werden. Um 18.45 Uhr ging es los und wenigstens auf unseren Olav war Verlass, der nach der Arbeit Zeit hatte zu kommen.

Später kam dann zum Glück auch noch Daniel dazu, so dass der ganze Berg nach gut 2 Stunden verteilt war und wir uns ein Bierchen aus dem Turm-Kühlschrank gönnen konnten.

Jetzt kann der restliche Kies kommen, der dann bis Samstag in einer Woche verteilt werden muss, damit die Restarbeiten schnell erledigt werden können.

Dann auf in die letzte Runde!

Mit sportlichen Grüßen
Euer Christoph

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Bericht Nr. 22 - Das Kiesbett - Teil 7 - Zaunelemente setzen und Kies verteilen

Nachdem die letzten beiden Samstage immer ein Dutzend Helfer gekommen sind, konnte ich heute Morgen, um 8.00 Uhr, nur Mario, Tim und Tobi begrüßen. Später kamen dann noch Torsten und Christian dazu, so dass wir zumindest wieder 6 Leute waren und weitere 26 ehrenamtliche geleistete Stunden auf unsere Uhr schreiben können.

Aufgrund unsere Übung/Erfahrung der letzten Wochen, haben wir mit schnellen Handgriffen die Zaunpfosten setzen, sie mit Zwingen befestigen und die Zaunmatten einhängen können.

Danach kam Torsten mit der Fertigbetonlieferung vom Bauzentrum Maeusel. Alle Pfosten wurden nochmals ausgerichtet, perfekt in die Waage gesetzt und dann einbetoniert.

Auch die Arretierungshülse für die Flügeltür wurde angepasst, zurechtgeschnitten, mit Schraubzwingen befestigt und dann fest einbetoniert, wie auch die Zaunpfosten.

Danach folgte die weitaus schwierigere Aufgabe, die Verteilung vom Kies, damit die zweite Hälfte mit dem LKW geliefert und direkt in der Freifläche abgeladen werden kann.

Hier hätten wir durchaus weitere Helfer gut gebrauchen können, aber nach rd. 2 Stunden schweißtreibenden Schippen-Schwingen war es dann auch genug für heute und so war heute gegen 14.00 Uhr (auch wegen der erneuten Hitze) Schicht im Schacht.

Die Woche wird der restliche Kies geliefert, der dann verteilt werden muss. Dafür kann jeder mal eine Schippe in die Hand nehmen und diesen je nach Lust und Laune verteilen. Am 15.09.2018 , dem vorerst letzten Arbeitseinsatz, müssen dann nur noch 4 Randsteine und 2 Zaunpfosten gesetzt werden. Und dann wird es endlich vollbracht sein.

Dann lasst die Tage mal die Schippen fliegen!

Bis dann und beste Grüße
Euer Christoph

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Bericht Nr. 21 - Das Kiesbett - Teil 6 - Die ersten Kieslieferungen

Heute Morgen rief unser Ansprechpartner beim Bauzentrum Maeusel in Massenheim an und sagte, dass die erste Kieslieferung bereits auf dem Weg sei.

Insgesamt haben wir 46 Kubikmeter gewaschenen Oberrheinkies in der Körnung 16-32mm bestellt. Die Hälfte der Menge, sprich rd. 38 Tonnen, wurden heute in 6 Fahrten gebracht.

Später war dann unser Projektleiter vor Ort, der mit zwei tatkräftigen Unterstützern, die nicht genannt werden wollen, den Kies verteilte.

Als ich finde, das der Boulderblockbereich immer mehr Kontur annimmt und jetzt freue ich mich schon richtig auf die Abschlussarbeiten am Wochenende.

Bis dann & beste Grüße
Euer Christoph

Bericht Nr. 20 – Das Kiesbett – Teil 5 – Umsetzen der alten Flügeltür

Heute haben wir wieder riesen Fortschritte gemacht und das trotz des schlechteren Wetters. Aber auch der zwischenzeitliche Regen hat uns 11 hoch motivierte Arbeiter/In keineswegs erschüttert und so sind wir von 8.00 bis 14.30 Uhr insgesamt sogar weiter gekommen, als ursprünglich geplant. Wieder eine weltklasse Leistung, über die ich mich als Kletterer und Vereinsvorstand sehr freue. Vielen herzlichen Dank an alle Samstagsfrühaufsteher. Los ging es mit dem ersten Aufflexen und Biegen einer Zaunmatte und den Vorbereitungen zum Setzen der beiden dicken Zaunpfosten, die bereits gestern ausgestemmt wurden.

Die Pfosten wurden mit Schraubzwingen befestigt und ausgerichtet. Für unseren Schreiner Olav gar kein Problem, vor allem mit der Hilfe von Timo, Peter, Tobi, Mario und Torsten.

Weiter ging es dann auf der gegenüberliegenden Ecke, für die ebenfalls eine Zaunmatte rechteckig gebogen werden musste. Auch hier ging das mit 8 Händen ganz einfach.

Während Olav und Tobi den Pfosten ausrichteten und betonierten, versiegelte Maxi schon die abgeflexten Stellen der Zaunmatte. Christian und Robin kümmerten sich um die Löcher für die nächsten Torpfosten, die sich natürlich genau an den zubetonierten Stellen befanden.

Eine weitere Aufgabe war der Übergang vom Kletterturmbereich in den Boulderblockbereich, der von Maxi vorbereitet und von Mario mit der ersten Vliesbahn ausgelegt wurde.

Danach haben Tobi und Mario das Stromkabel, das zuvor einfach am Randstein entlang lag, in ein Leerrohr geschoben und es unter dem Kies vergraben. Sicher ist sicher, ist doch klar! Denn wenn wir was machen, dann doch richtig.

Robin und Christian legten weiter die Vliesbahnen, die mit Kiessteinen beschwert wurden, bis die gesamte Fläche von rd. 115qm ausgelegt war. Das Vlies ist weniger gegen Unkraut gedacht, sondern soll das Eindringen der Kieselsteine in das Erdreich verhindern.

Zum Schluss haben unsere „Jungs“ (Vincent, Tim, Christian und Robin) dann die Schippen nochmals geschwungen, und außen an den Randsteinen entlang Erde aufgefüllt. Und von innen haben Torsten und Mario nochmals Fertigbeton verteilt, damit die Randsteine mehr halt haben und die Pfosten fest sitzen. Schließlich müssen sie dem Druck des bestellten Kieses Stand halten. Denn wir reden hier nicht nur von ein paar Schubkarren, sondern von rd. 46 Kubikmeter (11m * 10m * 0,42m) gewaschenen Oberrheinkies in der groben Körnung 16-32mm und einem Gewicht von über 75 Tonnen.

Also die meiste Arbeit ist getan. ¾ der Kiesbestellung werden wir nun für kommende Woche liefern lassen, so dass wir dann vielleicht kommenden Freitag die restlichen 4 Randsteine und am Samstag die restlichen Pfosten setzen und die Zaunmatten einhängen können.

Heute fragte einer, wieviel Zeit bisher an Arbeit in das Boulderblockprojekt investiert wurde. Ja dann rechnen wir mal relativ genau:

1. Planungsarbeiten (s. Homepage: „Rückblick“) 130 Stunden
2. Externe Planung (Architekt, Bauamt, T-Wall) 60 Stunden
3. Fundamentarbeiten (Berichte Nr. 1-10): 120 Stunden
4. Aufstellen des Blocks (Berichte Nr. 11-15): 40 Stunden
5. Aushub der Fläche (Bericht Nr. 16): 40 Stunden
6. Randsteine legen (Bericht 17): 30 Stunden
7. Zaun errichten (Berichte Nr. 18-19): 50 Stunden
8. Flügeltor setzen (Bericht Nr. 20): 50 Stunden
Gesamt: 520 Stunden (davon ehrenamtlich: 420 Stunden)

Am Ende dürften wir auf rd. 500 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden kommen. Stellen wir uns nun vor, die Arbeiten wären komplett von entsprechenden Unternehmen ausgeführt worden, dann hätten wir rd. TEUR 20 an Mehrkosten einkalkulieren müssen. Zwar wären Firmen schneller gewesen als wir, aber bessere und saubere Arbeit hätten sie sicherlich auch nicht abgeliefert.......da bin ich wirklich fest von überzeugt .

@Alle Helfer/Innen: Ich kann nicht oft genug DANKE SCHÖN sagen und Euch erneut bitten, durchzuhalten und die letzten Arbeiten auch noch mit zu begleiten. Es ist fast geschafft und dann gibt es eine große Sause!

Mit freundlichen & sportlichen Grüßen
Euer Christoph

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Bericht Nr. 19 - Das Kiesbett - Teil 4 - Ausstemmen der alten Zaunpfosten

Heute Abend wurden die Flügeltüren ausgehängt und die Türpfosten ausgestemmt, weil sie morgen an anderer Stelle neu einbetoniert werden sollen.

Schnell zeigte sich, dass ein großer Presslufthammer, der für ein paar Euro ausgeliehen wurde, gute Dienste leistet. Nach dem Abschrauben der Zaunmatten waren die Randsteine ruckzuck weg und die Pfosten sauber von ihrem Betonsockel getrennt.

Pfosten, Türen und Zaunmatten sind noch in top Zustand und werden selbstverständlich wieder verwendet. Morgen geht es dann auf der jetzt fast doppelt so großen Gesamtfläche weiter mit dem Setzen der Zaunpfosten, der Zaunmatten und der großen Flügeltür.

Wir sehen uns morgen wieder um 8.00 Uhr auf unserem Kletter- und Bouldergelände. auf

Beste Grüße
Euer Christoph

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Bericht Nr. 18 - Das Kiesbett - Teil 3 - Randsteinlegung und Zaunsetzung

Zunächst meinen herzlichen Dank an unsere jungen Erwachsenen Robin, Vincent, Tim und Christian sowie die Stammmannschaft mit Olav, Mario, Daniel und Torsten. Mit mir sind 9 Helfer von 8.00 – 16.00 Uhr wieder ein ganzes Stück weitergekommen. Spitze! Echt klasse!

Nachdem das am Vorabend von Torsten besorgte Material entladen war, ging es sofort los. Daniel und ich legten weiter die Randsteine, Mario und Tim bereiteten die Löcher für die Zaunstangen vor, Olav verlegte den Strom in den Boulderblock und dann in die hinteren Ecken, Torsten schraubte den alten Zaun ab und Christian, Robin und Vincent begannen die Rampe zum Reinfahren der Kiesladungen zu bauen.

Danach mussten der Zaun und die Zaunstangen beim Bauzentrum Maeusel in Massenheim abgeholt werden und Tim hatte die glorreiche Idee, seinen Vater zu fragen, ob wir dafür einen kleinen Laster der Firma Schmidt & Wiesberg GmbH, Garten- und Landschaftsbau, nutzen können, anstelle des zuvor organisierten, aber doch zu kleinen Anhängers.

Nach zwei Fahrten wurde das doch schwere und sperrige Material abgeladen und da zeigte sich, wie wichtig es war, dass heute so viele Helfer gekommen sind. Wir alle fassten mit an und schnell konnten die ersten drei Zaunpfosten und die Zaunmatten aufgestellt, mit Schraubzwingen befestigt und mit Dachlatten fixiert werden. Mit nur 2-3 Leuten hätten wir das nie geschafft und nach vermutlich schief gesetzten oder sogar umfallenden Pfosten frustriert das Handtuch geworfen. Deshalb nochmals vielen Dank fürs Kommen und Helfen.

Selbstverständlich gab es auch die ein oder andere Diskussion, wie was zu machen ist, denn schließlich ist außer Olav niemand vom Fach. Aber ich denke, dass wir das bisher alles sehr gut hinbekommen haben. Also ich bin schon Stolz darauf, was die Kletterabteilung nicht nur in Sachen Boulderblock die letzten Jahre auf die Beine gestellt hat.

Und nachdem der restliche Fertigbeton angerührt und verarbeitet war, hat es dann auch für heute wieder gelangt. Die Baustelle wurde wieder aufgeräumt, das ganze Werkzeug sauber gereinigt und die Baustelle nochmals begutachtet und kontrolliert.

Zum Schluss wurden die heutigen Arbeiten nochmals kontrolliert und danach gab es - was sonst - erst einmal Kaltgetränke (= Gerstenkaltschalen und Bionaden für die Autofahrer).

Dann mal Prost!

Abschließend noch ein kurzer Ausblick für kommenden Samstag:

  • Ziel ist es, 5 Zaunpfosten und 4 Zaunmatten bis zur Rampe zu stellen. Mit der heute gewonnenen Erfahrung sollte das gut und zügig gehen.
  • Ich werde einen Presslufthammer im Bauzentrum Maeusel mieten, mit dem wir die derzeitigen Türpfosten rausstemmen und dann nach vorne versetzen können.
  • Wer Zeit und Lust hat, kann auch noch bei einigen Erdarbeiten ins Schwitzen kommen und kann sich so sein Lauf- oder Fahrradtraining für den Tag ersparen

Das heißt, dass wir uns auf erneut so viele Helfer freuen.

Bis Samstag dann und viele Grüße
Euer Christoph

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Bericht Nr. 17 - Das Kiesbett - Teil 2 - Randsteinlegung

Nachdem letzten Samstag der Aushub an einem Tag erledigt werden konnte, sollten heute 35m Randsteine in Speis gelegt werden. Ganz geschafft haben wir das leider nicht, weil a) zu wenige Helfer kamen und b) wir beim Baustoffhandel Maeusel wegen ausgegangenem Zement keinen Fertigbeton erhielten. So starteten Mario und ich mit unserem TSG-Platzwart Danilo die ersten Steine mit den Maßen 1,00 x 0,25 x 0,08 (45kg) zu setzen.

Später kamen Daniel und Torsten sowie unsere Nachwuchskletterer Christian und Vincent dazu, so dass wir doch zügig vorankamen. Einer holte Wasser, der andere rührte den Fertigbeton an, die schweren Randsteine wurden vom Hänger verteilt und so ein Randstein nach dem anderen auf den Betonhügeln in die Waage gesetzt … keine einfachen Arbeiten bei den hochsommerlichen Temperaturen, bei denen der ein oder andere sicherlich einmal an sein klimatisiertes Büro gedacht hat.

Als absehbar war, dass wir heute nicht ganz fertig werden, war die Entscheidung, nur die vordere und hintere Seite mit Randsteinen zu verlegen, schnell gefallen.

Das Ergebnis kann sich aber wieder einmal sehen lassen. Die Steine liegen gerade und exakt in der Waage. Wir alle haben wieder das ein und andere gelernt und mit dem hohen Engagement aller Beteiligten dem Verein, bzw. der Kletterabteilung, viel Geld gespart. Daher vielen herzlichen Dank an alle Helfer. „Super Leistung, Männer“!

Die weitere Planung sieht wie folgt aus und berücksichtigt, dass wir um 8.00 Uhr starten und gegen 13.00 Uhr aufhören wollen:

Samstag, 18.08.2018:
• Verlegen der restlichen 12 Randsteine
• Pfosten- und Zaunsetzen an der Hinterseite

Samstag, 25.08.2018:
• Pfosten- und Zaunsetzen an der Vorderseite und links
• Stromverlegung

Samstag, 01.09.2018:
• Abriss der nicht mehr benötigten Zaunseite und Randsteine
• Setzen des restlichen Zauns und der Eingangstür

Selbstverständlich werde ich in den kommenden Berichten ausführlich darüber berichten. Wer sich die Fortschritte aber direkt vor Ort einmal anschauen möchte, darf uns jederzeit auf der Sportanlage besuchen und gerne auch ein paar Kaltgetränke spendieren 

Bis dahin alles Gute und weiterhin einen schönen Sommer
Euer Christoph

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Bericht Nr. 16 - Das Kiesbett -Teil 1

Heute kamen die Profis zu Werke! Ingo und Tim Schmidt, von der Schmidt & Wiesberg Garten- und Landschaftsbau GmbH, hatten zugesagt, uns beim Aushub von ca. 30 Kubikmeter Erde zu helfen. Mit Bagger und Radlader waren sie pünktlich um 8.00 Uhr auf der Insel, wo es gleich zur Sache ging.... schließlich wussten sie genau, was zu machen ist.

Nachdem das Nivellierungsgerät, ein Zwei-Achsen-Neigungslaser, aufgestellt, in Betrieb genommen und uns Laien erklärt wurde, ging es auch schon sofort los.

Während Ingo und Tim zügig vorwärts kamen, bemühten sich die „Akademiker“ möglichst genau zu messen und die Randbereiche sauber zu kriegen. Eigentlich alles ganz gut zu bewältigende Arbeiten, aber bei der Hitze und der Trockenheit des Bodens kamen wir alle schön ins Schwitzen. Sicherlich ein Grund dafür, dass mancher Kletterer vermutlich ein Freibad bevorzugte und gar nicht erst gekommen ist.

Obervermesser Daniel hatte sichtlich Spaß an der Aufgabe, die er gewissenhaft übernahm.

Und Bauleiter Peter ließ es sich nicht nehmen, das Loch für die Stromleitung zu graben.

Nach gut 5 Stunden waren wir fertig und gönnten uns erst einmal ein kaltes Bierchen. Alle waren sich einig, dass wir das ohne professionelle Unterstützung durch Ingo und Tim sowie dem richtigen Equipment (Fahrzeuge und Nivelliergerät) nie alleine geschafft hätten.

Nächsten Samstag wollen wir die Randsteine verlegen und die Woche drauf den bereits bestellten Zaun setzen. Das wird nochmals viel Arbeit machen und daher sind alle Kletterer aufgerufen mit anzupacken oder wenigstens für gute Stimmung oder das leibliche Wohl der Helfer zu sorgen......bei der Hitze auch eine sehr wichtige Aufgabe.
Abschließend nochmals unser herzlichstes Dankeschön für die unglaubliche, ehrenamtliche und höchst professionelle Unterstützung an Ingo & Tim von der

Den nächsten Bericht und weitere Bilder gibt es dann wieder an Ort und Stelle in einer Woche, wenn die Randsteine hoffentlich sauber verlegt in der Waage liegen.

Bis dahin schöne Sommertage
Euer Christoph

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Bericht Nr. 15 - Der Aufbau des Boulderblocks - Tag 5

Hurra! Es ist geschafft  Nach weniger als 5 Tagen Bau- bzw. Errichtungszeit steht unser Boulderblock in vollem Glanz vor dem großen Kletterturm.

Zu Erinnerung: zunächst wurde die Holzunterkonstruktion, inklusive Dach (128 Teile, mit einer Länge von rd. 220m) gemäß Planung montiert und aufgestellt.

Danach wurden die 3-farbigen Kletterplatten mit einer rauen Spezialbeschichtung mit rd. 2.400 Schrauben auf die Holzkonstruktion geschraubt.

Vielen Dank an die Firma T-Wall GmbH, die hochprofessionelle, saubere, schnelle und einwandfreie Arbeit abgeliefert hat. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden und begeistert.

Als nächstes müssen die Randsteine gesetzt, der Zaun gestellt, die Fläche mit Kies befüllt und die Griffe montiert werden. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, weil wir diese Arbeiten wieder in Eigenregie machen werden. Sobald es Neuigkeiten dazu gibt, findet Ihr diese auf unserer Website www.tsg1888.de.

Bis dahin alles Gute
Euer Christoph

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Bericht Nr. 14 - Der Aufbau des Boulderblocks - Tag 4

Heute wurden die Wandplatten montiert und hätte der Tag ein paar Stunden mehr gehabt, wären die Monteure vielleicht sogar schon fertig geworden.

Die Unterkonstruktion, auf der die Kletterplatten montiert sind, besteht übrigens aus insgesamt 128 verschiedenen Holzbauteilen, mit einer Gesamtlänge von rd. 220 Metern und einem Gewicht von 1,2 Tonnen.

Des Weiteren werden am Schluss fast 2.400 Holz- und Plattenschrauben im Boulderblock stecken. Die Anzahl der Anschraubmuttern, an denen die Kletter- bzw. Bouldergriffe montiert werden können, kann ja gerne einmal jemand zählen. Eine gute Quizfrage.

Morgen wird der Boulderblock fertig werden und danach kümmern wir uns gleich um die Zaun- und Mattenplanung. Wie es zeitmäßig weitergeht, darüber werdet Ihr zeitnah auf unserer Website informiert. Die nächsten Bilder gibt es auf jeden Fall morgen wieder.

Bis dahin alles Gute
Euer Christoph

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Bericht Nr. 13 - Der Aufbau des Boulderblocks - Tag 3

Bei wieder wunderschönen Sommerwetter hätte heute Richtfest gefeiert werden können. Das Dach ist fertig, so dass Regen unserem Boulderblock nichts mehr anhaben könnte.

Nebeneinander geben Kletterturm und Boulderblock schon ein tolles Bild ab. Deshalb schon einmal ein großes Lob an die Planer von T-Wall sowie Flo, Olav und Maxi.

Die nachfolgenden Bilder verdeutlichen die Handwerkskunst beim Bau des Boulderblocks. Wenn er fertig ist, wird davon allerdings nicht mehr viel zu sehen sein.

Morgen dürfte der Großteil, wenn nicht sogar die gesamte Wandverkleidung angebracht werden. Ich bin schon selbst gespannt und freue mich schon auf den Anblick morgen Abend.

Bis dahin viele Grüße
Euer Christoph

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Bericht Nr. 12 - Der Aufbau des Boulderblocks - Tag 2

Schneller als erwartet wurde das Holzgerüst bereits heute, von zwei Mitarbeitern der T-Wall GmbH, komplett errichtet. Das tolle Wetter war dabei sicherlich von Vorteil.

Vor seiner großen Schwester, der „Lisbeth“, macht der kleine Bruder, der „Franzl“, schon einen imposanten Eindruck.

Die gesamte Holzkonstruktion ist schon ein sehr interessant anzusehendes Gewerk. Wir können gespannt sein, wie es morgen weiter geht.

Das Material für das Dach und die ersten Platten zum Montieren liegen bereits für die morgigen Arbeiten bereit. Ich freue mich schon auf die nächste Berichterstattung.

Einen schönen Abend,
Euer Christoph

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Bericht Nr. 11 - Der Aufbau des Boulderblocks - Tag 1

Heute, am 16.07.2018, genau ein Monat nach Fertigstellung des Fundaments und dessen vollständiger Aushärtung (= 28 Tage), kam die T-Wall GmbH mit dem ersten Material für unseren Boulderblock, genau mit Einsetzen des seit vielen Tagen ersehnten Regens.

Nach dem doch nur kurzen Schauer wurde das Material abgeladen und sortiert.

Anschließend wurden die vorgefertigten Teile planmäßig zusammengebaut.

In der Höhe wurde zwar noch nicht gebaut, aber die Einzelteile liegen schon bereit.

Weitere Bilder vom heutigen Tag findet Ihr unter dem Reiter „Bilder vom Bau“. Ansonsten geht es morgen weiter. Dann werden sicherlich schon die ersten Konturen des Boulderblocks zu sehen sein. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Beste Grüße
Euer Christoph

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Bericht Nr. 10 - Das Fundament ist fertig

Heute, am 16.06.2018, wurden mit dem Sockelfarben-Anstrich die Arbeiten am Fundament nach genau 4 Wochen überaus erfolgreich und zufrieden beendet.

Danach wurde die Fundamentgrube wieder bis zur Rasenhöhe mit Erde aufgefüllt, damit der Boulderblock ohne Hindernisse gestellt werden kann.

Und hier liegen nun rd. 10 Tonnen Beton, 350kg Bewehrungsstahl, 1kg Bitumenmasse, ein paar Liter Tiefengrund und Sockelfarbe sowie viele Liter Schweißtropfen begraben.

Kaum zu glauben, aber an reinen Arbeitsstunden, ohne die vielen Stunden für die Planung, Koordinierung und Organisation, stecken über 120 Stunden in diesem Fundament, das plötzlich so klein und unscheinbar aussieht, wenn man die Bauplanung gegenüberstellt.

Selbst wenn eine beauftragte Firma 30% schneller gearbeitet hätte als wir Bänker, Versicherungsleute, IT-ler, Rentner, Schreiner und Schüler, hätte uns das rd. EUR 5.000,- gekostet, die wir durch ehrenamtliche Arbeit eingespart haben.

Dafür mein großes Dankeschön an alle beteiligten Helfer/Innen im Namen der Abteilungsleitung (Peter und Maxi) und der gesamten TSG.

Wie geht es nun weiter?

Am Montag, den 16.07.2018, kommt morgens gegen 8.00 Uhr die Firma T-Wall GmbH und wird den Boulderlock innerhalb weniger Tag komplett errichten. Selbstverständlich wird auch darüber wieder ausführlich berichtet.

Bis dahin viele freundschaftliche & sportliche Grüße

TSG 1888 Nieder-Erlenbach e.V.
Christoph Kratzer
1. Vorsitzender

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Bericht Nr. 9 - Das Ausschalen des Fundaments

Nachdem das Fundament nun 2 Wochen Zeit zum Austrocknen hatte, wurde es unter Leitung unseres Turm- bzw. Boulderblock-Schreiners Olav ausgeschalt und die Schalungsmaterialen gleich auf dem Wertstoffhof in Kalbach ordnungsgemäß entsorgt.

Während das beim oberen 6-Eck-Fundament relativ einfach war, ging das mit dem unteren Rechteck-Fundament doch nicht so wie geplant. Nicht nur an den Ecken, sondern ringsherum mussten wir nochmals eine gute Spatenbreite die Erde rd. 90cm tief abtragen, um die Schalung lösen und rausheben zu können.

Das war nochmals viel ungeplante Arbeit, die sich aber letztendlich bezahlt gemacht hat, auch wenn der Anblick der Baustelle den Anschein von einem kleinen Chaos hatte. Fazit: das nächste Mal wird die Fundament-Grube gleich großflächiger ausgehoben.

Zum Schluss wurde zwischen dem 1. und 2. Fundament noch Bitumenmasse aufgetragen und dann das Fundament mit Tiefengrund gestrichen.

Morgen folgen dann die Restarbeiten am Fundament.

Bis dahin beste Grüße
Euer Christoph

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Bericht Nr. 8 - Das 6-Eck-Fundament wird geschalt, fertig bewehrt und gegossen

Um 8.45 Uhr trafen wir uns heute morgen, begutachteten zufrieden das gestern gegossene Fundament und begannen sogleich mit dem Aufbau der von Olav vorgefertigten Schalung.

Also so kompliziert hatten es Mario und ich es uns nicht vorgestellt, aber Turm-Schreiner Olav bestand darauf und bekanntlich sollte man einem Profi besser nicht widersprechen :-)

Bevor die Schalung eingesetzt wurde, haben wir die obere Stahlmatte gem. Bewehrungsplan in 6-Eck-Form, mit 4cm Abstand zugeschnitten sowie den Innenring eingesetzt und verrödelt.

Es folgten das Anbringen und Verrödeln 4 weiterer Außenringe in 6-Eck-Form sowie das Anbringen von Abstandshaltern, damit später der Stahl vollständig von Beton umgeben ist.

Um 11.58 Uhr, 2 Minuten vor Eintreffen des Betonmischers, lag die komplette Schalung exakt in der Waage, der Bewehrungsplan war zu 95% umgesetzt (die restlichen 5% sollten genau nach Plan später folgen) und Olavs 6-fach-Absicherung von außen fertig.

Um Punkt 12.00 Uhr traf wieder der Betonmischer ein, der Beton wurde auf unsere beiden Hänger verladen und genauso wie am Tag zuvor das nun 2. Fundament gegossen.

Nach dem ersten Verdichten wurden die Querstangen auf die U-Träger sowie die obere Stahlmatte von Ober-Rödler Torsten verrödelt und somit waren 100% der Bewehrung erfüllt. Wer hätte gedacht, dass wir das so gut hinkriegen? Projektleiter Peter auf jeden Fall nicht :-)

Zum Schluss wurde die Schalung bis zur Kante mit Beton aufgefüllt und von vielen fleißigen Helfern, mit freudigen und stolzen Gesichtern, sauber abgezogen.

Das Datum durfte natürlich nicht fehlen und wurde sauber in die noch feucht gehaltene Oberfläche geschrieben, bevor es ans ungeliebte Säubern des Werkzeugs ging.

Und zu guter Letzt wurde unsere Baustelle natürlich wieder ordnungsgemäß abgedeckt und abgesichert. Und jetzt heißt es 28 Tage warten, bis der Beton trocken und ausgehärtet ist.

Mir hat es nicht nur viel Spaß gemacht, sondern ich habe auch wieder viel dazugelernt. Eine tolle Leistung von uns allen und daher ein ganz großes Lob und vielen herzlichen Dank für die bisherige, ehrenamtliche Arbeit an:

Projektleitung für den Boulderblock: Peter Kreutz und Maxime Feix
Turmschreiner und Turmwart: Olav Nickel und Mario Czech
Bewehrungs-Verrödler: Torsten Mengel und Daniel Simon
Fundament-Betonierer: Danilo Teichert , Tim Schmidt
Sina Kratzer und Christian Kiesau
Weitere Helfer: Gabi, Max, Tobi, Kira und Elina

Unser Dank gilt auch Josef Santos, der uns letzte Woche den Beton für die Säuberungsschicht holte und uns seinen Hänger zur Verfügung stellte sowie an Arif Coskuner, der uns ebenfalls gestern und heute sein Auto mit Anhängerkupplung geliehen hat.

Jetzt wünsche ich uns allen ein schönes Rest-Wochenende
und verabschiede mich mit freundlichen & sportlichen Grüßen

Euer Christoph

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Bericht Nr. 7 - Das erste Fundament wird gegossen

Pünktlich um 7.00 Uhr kam heute der Betonmischer von EKS GmbH und hat die bestellten 2,25 Kubikmeter Beton in der Festigkeit C25/30, Körnung 16 und Konsistenz F3 geliefert.

Da der Mischer aufgrund Größe & Gewicht nicht zur Kletteranlage vorfahren konnte, haben wir 2 Hänger besorgt, den Beton darauf verladen und zur Fundamentgrube gefahren. Darin hat sich ein Frosch verirrt, der von Sina selbstverständlich zuerst gerettet werden musste.

Dann wurde der Beton schnell verfüllt und dann sehr lange, sehr kräftig und vor allem sehr schweißtreibend verdichtet.

Anschließend hat Olav die Oberfläche leicht befeuchtet, dann sauber abgezogen und fertig war gegen 9.15 Uhr, d.h. nach gut 2 Stunden Arbeit, das erste der beiden Fundamente.

Auch wenn es morgen bereits mit der Einschalung, der Bewehrung und dem Betonieren des 2. Fundaments weitergeht, haben wir die Baustelle wieder aufgeräumt und abgesichert.

Ich hoffe, dass sich morgen wieder viele fleißige Helfer/Innen einfinden und auch das 2. Fundament so problemlos und vor allem so professionell  gegossen werden kann.

In diesem Sinne viele Grüße
Euer Christoph

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Bericht Nr. 6 - Die Schalung für das zweite 6-Eck-Fundament

Heute hat unser Kletterturm-Schreiner Olav die Schalung für das zweite Fundament in Form des vorgegebenen 6-Ecks zusammengebaut.

  

Hier kam es besonders darauf an, die vorgegebenen Maße und vor allem die Winkel exakt einzuhalten, weil darauf später der vorgefertigte Boulderblock errichtet wird.  Aber da können wir uns wie immer absolut auf unseren Olav verlassen. Vielen Dank für Deine Top-Arbeit und mittlerweile schon langjährige Unterstützung am Turm. Dieses 6-Eck-Beton-Fundament wird später 30cm aus der Erde rausragen. Zusammen werden das 1. und 2. Fundament, ohne die 5cm Säuberungsschicht, 80cm tief, also frostsicher, in der Erde liegen. Alle Vorgaben sind damit vollständig erfüllt.

Dann bis zum nächsten Bericht über das Betonieren am nächsten Wochenende.

Mit sportlichen Grüßen
Euer Christoph

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Bericht Nr. 5 - Das Bewehrungsgerüst

Heute stand der komplizierteste Teil auf dem Programm. Früh morgens ging es los mit der Einzeichnung des zweiten, oberen Fundamentverlaufs auf der Sauberkeitsschicht.

Nach erneuter Vermessung und Ausrichtung wurde die untere Stahlmatte auf 4cm dicken Steinbrocken gelegt.

Danach wurden du U-Stücke rundherum mit Rödeldraht fachmännisch verrödelt. Dabei kam unser Daniel in der Hitze der Sonne ganz schön ins Schwitzen.

Für die Biegearbeiten des Stahls in Form eines 6-Ecks des späteren zweiten Fundaments waren Oberaufseher Olav und unser Mario verantwortlich.

Es wurde immer schwieriger den Überblick zu behalten und alle Stangen ordnungs- gemäß zu platzieren und in dem dichter werdenden Stahlgestänge zu verrödeln.

Doch dann war es geschafft und alle waren froh, es auch ohne den verhinderten Projektleiter Peter geschafft zu haben, die Baustelle wieder abzusichern.

Ein besonderer Dank gebührt unserer Gabi, die als Bauingenieurin die Oberaufsicht hatte und uns mit unzählige Tipps und Tricks zur Seite stand.

Als nächstes geht es an das Betonieren des 1. Fundaments, bevor dann Olav mit der 6-Eck-Schalung für das 2. Fundament beginnen kann. Ihr werdet selbstverständlich weiter auf dem Laufenden gehalten.

Beste Grüße
Euer Christoph

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Bericht Nr. 4 - Die Statik des Boulderblocks

Wie für den großen Kletterturm musste auch für den kleinen Bruder, den Boulderblock, eine statische Berechnung erstellt werden. Für diejenigen, die sich für die in meinen Augen „hohe Kunst der Mathematik“ (= Berechnung der ständigen Lasten, Schneelasten, Windlasten, Fundamentberechnung etc.) interessieren, finden das 16-seitige Pamphlet ebenfalls auf unserer Website.

Was uns mehr als überrascht hat, ist die Bewehrung, die für uns Laien völlig überdimensioniert erscheint, aber laut Statiker nicht nur erforderlich, sondern auch vorgeschrieben ist. Was aber ist die Bewehrung?

„Bewehrung oder Armierung bezeichnet die Verstärkung von Betonbauteilen zur Erhöhung der Tragfähigkeit. Die bekannteste Anwendung ist der im Stahlbeton eingegossene Bewehrungsstahl. Die Bewehrung erhöht jeweils die Widerstandsfähigkeit des Materials gegenüber Zugspannungen. Im weiteren Sinne kann eine Bewehrung auch gegen Schlag-, Biege- und Druckbelastungen oder andere Umwelteinflüsse wirksam werden.“

Der Plan für die Bewehrung sieht wie folgt aus:

Aus diesem Grund haben wir die Fundamentarbeiten wie folgt aufgeteilt:

1. Aushub des Fundaments mit den Maßen 2,50m * 2,00m * 0,85m (= 4,25m3)
2. Einschalung des unteren Fundaments mit den Maßen 2,50m * 2,00m * 0,45m
3. Betonieren einen Sauberkeitsschicht von 5cm Stärke
4. Zusammenbauen des Bewehrungsgerüsts gemäß obigem Bewehrungsplan
5. Betonieren des unteren Fundaments mit genau 2 Kubikmeter Beton
6. Einschalen des 2. Fundaments in Form eines 6-Ecks und 70cm Höhe
7. Betonieren des 2. Fundaments mit ebenfalls 2 Kubikmeter Beton
Insbesondere das 2. Fundament, dass 30cm aus der Erde ragt, muss exakt den Vorgaben des Architekten und des Statikers entsprechen, weil darauf dann später der Boulderblock aufgesetzt wird. Deshalb sind wir froh, dass wir für die Bewehrung die Unterstützung einer Bauingenieurin haben und die Schalung des 2. Fundaments von unserem Turm-Schreiner Olav auf Maß angefertigt wird.

Wenn alles nach Plan läuft und der Beton nach 28 Tagen ausgehärtet ist, wird der Boulderblock am 16. Juli 2018 aufgestellt. Wer das live miterleben möchte, ist herzlich eingeladen auf die Sportanlage „Insel“ zu kommen.

Dann hoffe ich mal, dass Ihr mit diesen Informationen versteht, dass der Bau einen Boulderblocks doch nicht so trivial ist und jede Menge Vorarbeiten bedarf.

In diesem Sinne weiterhin viel Spaß bei der Verfolgung des Projektverlaufs.

Beste Grüße
Euer Christoph

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Bericht Nr. 3 - Einschalung und Sauberkeitsschicht

Heute wurde die erste Schalung für das untere Fundament zusammengebaut und in die ausgehobene Grube gestellt und ordnungsgemäß ausgerichtet.

Danach wurden 0,25 Kubikmeter Magerbeton für eine 5cm dicke Sauberkeitsschicht eingefüllt und die Maße mit 2,50m x 2,00m natürlich millimetergenau vermessen.

Zum Schluss wurde die Baustelle, auch wenn es morgen früh schon weiter geht, aufgeräumt und ordnungsgemäß abgesichert.

Morgen geht es mit dem sicherlich schwierigsten Teil weiter, wenn nämlich Banker, Versicherungsleute und IT-Mitarbeiter versuchen, ein Bewehrungsgerüst zu bauen.

Ich werde darüber morgen wieder ausführlich berichten. Bis dahin alles Gute sowie

freundliche & sportliche Grüße
Euer Christoph

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Bericht Nr. 2 - Die Bewehrungseisen für unseren Boulderblock

Heute wurden die Bewehrungseisen für unseren Boulderblock von der Firma RSB Stahl-Biegerei GmbH in Darmstadt auf den Parkplatz unserer Sportanlage geliefert. 

 

Sogleich macht sich unser Projekt- und Abteilungsleiter Peter an die Arbeit und hat die Eisenmatten entsprechend dem Bewehrungsplan des Statikers zugeschnitten.

Danach haben wir alle Eisen zum Turm gebracht und kontrolliert, ob alle Bewehrungseisen vollständig sind.

Spätesten jetzt wurde klar, dass das Bewehrungsgerüst doch nicht so einfach zusammengebaut werden kann. Es folgten längere Überlegungen und Diskussionen bis in die Abendstunden hinein.

 

Morgen wird die Sauberkeitsschicht (5cm Magerbeton => 0,25 Kubikmeter) in das Fundament gegossen. Am Samstag geht es dann weiter mit der Einschalung des ersten von zwei Fundamenten sowie den Aufbau des Bewehrungsgerüsts. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das mit professioneller Unterstützung unserer  Bauingenieurin Gabi hinbekommen. 

Bis zum nächsten Bericht,

Euer Christoph

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Bericht 1 - Spatenstich für unseren Boulderblock

Nach mehreren zeitlichen Verschiebungen ging es heute, am Freitag, den 18. Mai 2018, endlich mit unserem Projekt „Boulderblock“ los.

Um 16.28 Uhr befestigte unser 1. Abteilungsleiter Peter Kreuz ordnungsgemäß das Bauschild am schwarzen Brett des Kletterturms. Anschließend wurde gemäß  Baugenehmigung die festgelegte Lage zentimetergenau abgesteckt.

 

 

Der erste Spatenstich gebührte selbstverständlich dem verantwortlichen Projektleiter:

 

Danach hieß es: „Buddeln, buddeln, buddeln und Schubkarren schieben“.

 

Dann wurde Maß genommen, bis die gut 85cm Tiefe endlich erreicht wurde:

 

Zum Schluss wurde der Aushub für das Fundament ordnungsgemäß abgesichert und wir (Peter, Torsten, Mario und ich) gönnten uns ein Bierchen auf die getane Arbeit.

 

Weiter geht es nächstes Wochenende mit dem Gießen des unteren Fundaments. Bis dahin wünsche ich freundliche & sportliche Grüße

Euer
Christoph Kratzer
1. Vorsitzender

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